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Von dort sind wir dann Richtung Michelbach im Odenwald bis nach Westhausen bei Aalen in das schöne Hotel Adler gefahren und haben dort die erste Übernachtung gebucht. Nach einem leckeren Abendessen haben wir die Strecke für den nächsten Tag geplant.  Wir wollten Richtung Bodensee und dort übernachten, bevor wir weiter Richtung Alpen aufbrechen wollten. Als wir allerding abends im Fernsehen Nachrichten schauten und von dem Unwetter erfuhren, welches den Bodensee heimsuchen sollte, haben wir die Pläne schnell geändert. Volle Pulle Richtung Alpen und schnell weg vor dem Unwetter. Mit diesem Plan im Gepäck,  sind wir gegen Mitternacht zu Ruhe gekommen.

Am nächsten Morgen, 06.08.2013, nach einen gepflegten Frühstück haben wir die Mopeds gepackt und sind Richtung Allgäu aufgebrochen. Erst mal auf die Autobahn und Strecke machen. An Ulm vorbei und dann das Schild „ Tor zum Allgäu“……….

Was ein Scheiss , denk ich so und dann haut´s mich fast von dem Moped. Das nenn ich wirklich mal 

                                       „ Ein Tor zum Allgäu“

Die Autobahn ist durch einen Berg durchgebaut( kein Tunnel, einfach nur oben offen und durch den Berg) und du fährst in eine völlig andere Landschaft. Langgezogene, leicht hügelige, grüne Wiesen mit Heuschobern drauf und richtig schöne, einzeln, verstreute Bauernhöfe. Im Hintergrund siehst du die Alpen aufragen.  Zu allem Überfluss fährt auch noch ein roter Linienzug quer durch die Landschaft. Eine Kulisse wie du sie dir für ein Foto nicht besser wünschen kannst.

Danach an Füssen vorbei und durch den Tunnel, über die ( nicht mehr vorhandene ) Grenze nach Österreich. Was ein Erlebnis für mich Flachlandtiroler und 45 Jahre Ost und Nordsee- Fahrer.

Auf dem Fernpass ging es weiter Richtung Reute und dann zum Reschenpass. Dort wirst du als Ersttäter erschlagen von der Schön-und Wildheit der Alpen. So was Schönes hab ich noch nie gesehen und will laufend anhalten und fotografieren. Am Reschensee machen wir kurz halt um uns abzukühlen. Es ist doch sehr heiß geworden auf den Mopeds.

 

Vom Reschenpass sind wir über Schlanders Richtung Meran gefahren. Landschaftlich Traumhaft, wird der Eindruck nur getrübt durch geisteskranke, italienische Lkw Fahrer die das Wort Mindestabstand nur kennen wenn sie die Steuern bezahlen müssen.

In Meran angekommen bei gefühlten 85°C  ( es waren 42°C aber in den Motorradklamotten kommt es dir etwas wärmer vor) haben wir den unglaublichen Stadtverkehr  schnell hinter uns gelassen und sind auf luftige Höhen Richtung Dorf Tirol gefahren. In der örtlichen Tourismuszentrale haben wir  ein Quartier gebucht und sind dort auch herzlich aufgenommen worden.



 

 

Wir haben im Hotel „ Tritschler Hof“  ein Appartement bezogen. Ein nettes, familiär geführtes Hotel mit eigenem  Apfel - und Weinanbau. Der Blick von unserem Balkon war nicht der schlechteste. Auch der Pool wurde sofort in Anspruch genommen und nach einer Stunde war auch die Körpertemperatur wieder auf Normalstand runtergekühlt.



Abends wurde im Hotel ein Grillabend veranstaltet und wir haben noch lange auf der Terrasse gesessen und uns am Leben erfreut. Was kann es doch so schön sein.

Der Plan für den nächsten Tag war schnell gefestigt. Jaufenpass und Timmelsjoch , beide ca 2500 Meter hoch, sollten meine Feuertaufe in Punkto Pass fahren werden. Gesagt getan, sind wir morgens Richtung Jaufenpass aufgebrochen. Durch wunderschöne Apfelplantagen sind wir dann am Einstieg zum Jaufenpass angekommen.

Richard hat noch mal kurz angehalten und sich nach meinem Wohlbefinden erkundigt…  Irgendwie hat er durch den Helm erkannt wie mir die „ Muffe „ ging. Ist doch ganz schön steil an so einem Pass. Aber wenn ich schon mal hier bin………

 

 

 

 

 



 

Unglaublich, ich hab´s geschafft………

Das ist das Überragendste was ich seit langem gesehen und erlebt habe.  Immer schön in Richards Spur die unzähligen Kehren ( Tournante ital. ) genommen und schön gleichmäßig am Gas bleiben, sonst kippst du mit dem Moped in der Kehre um. Danach entschädigt dich der Ausblick für alle anfänglichen Bedenken die du gehabt hast. Mit Worten nicht zu beschreiben.

 

Das war schon mal nicht schlecht, aber die Königsdisziplin ist das Timmelsjoch.  Zufälligerweise liegt es gleich nebenan. Also, auf geht’s. Vielleicht sollte ich Richard sagen, dass ich Höhenangst habe. Und er hat Recht, das muss die Königsdisziplin sein. Mein lieber Schwan, ist das hoch und steil. Aber nichts desto trotz, wir haben es geschafft.

                           



 

Donnerstag 08.08.2013

Die Reise geht weiter Richtung Dolomiten. Sankt Ullrich ist unser Ziel und die Sella-Gruppe.

Nach nerviger, verkehrsreicher Fahrt über Bozen und die alte Brenner Autobahn erreichen wir Sankt Ullrich. Hotel  „Garni TONI“ , heißt unsere Unterkunft. Ein Blick vom Balkon. Wie man sieht wurde das Wetter schlechter. Aber die Etappe stand fest. Am nächsten Tag ist die Sella- Gruppe mit Ihren  4 Pass-Fahrten fällig.



 

Freitag 09.08.2013

Nach einem mäßigem, enttäuschendem Frühstück ging es los über  Santa Christina und Wolkenstein Richtung  „PASSO PORDOI“,“ PASSO CAMPOLONGO“,“ SELLA JOCH“ und“ GRÖDNER PASS“ bei schlechtem, teilweisem Regenwetter um die“ SELLA TÜRME“ herum. Eine Traumroute für alle Bergliebhaber.



Wieder im Hotel angekommen waren wir nur noch kurz eine Pizza essen und sind dann, völlig überwältigt ins Bett gefallen.

Samstag 10.08.2013

Von Sankt Ullrich zurück auf die alte Brennerstrasse sind wir Richtung Innsbruck aufgebrochen und haben uns völlig überrascht auf einer fast AUTOLEEREN Brennerstrasse wieder gefunden. Samstag und Sonntag keine LKW auf italienischen Straßen; das sollte man sich merken.

Über Innsbruck , am „ WILDEN KAISER „ vorbei sind wir durch den KAISERWINKEL über KÖSSEN wieder zurück nach Deutschland gefahren. Auch eine sehr schöne Gegend in der man durchaus mal Urlaub machen könnte. Bis zum Chiemsee haben wir es dann noch geschafft und sind in TRUTLACHING im  Gasthof Schaller untergekommen. 


Sonntag 11.08.2013

Heute wollen wir nach Bad Kötzting im Bayrischen Wald. Über wunderschöne Landstraßen erreichen wir gegen Mittag unser Ziel. Ein Quartier ist „ Am Ludwigsberg „ schnell gefunden und wir fahren abends noch  Richtung Ortsmitte um uns eine Kleinigkeit zu gönnen.


Auch die Kultur kam nicht zu kurz; so besichtigten wir die Wallfahrtskirche „ Weißer Regen „ und zündeten ein Kerzchen für unsere Lieben an.

    

Montag 12.08.2013

 

Nach einer ruhigen Nacht und einem kleinen Schlaftrunk sind wir am Montag zu einer kurzen Rundreise in die Tschechei aufgebrochen. Über Furth im Wald sind wir nach KLATOVY (CZ), Bayrisch Eisenstein und Arnbruck ( Glasmanufaktur ) wieder zurück nach Bad Kötzting.

 



Abends haben wir bei LINDNER WIRT im Biergarten noch lecker gegessen, sind dann zu mir aufs Zimmer und haben den letzten Abend auf dem Balkon verbracht und  die Tour noch mal Revue passieren lassen.

 

Fazit

 

Das war eine wunderschöne Woche und wird auf jeden Fall nicht die Letzte Ihrer Art bleiben.

 

Dienstag den 13.08.2013

Am nächsten Tag sind wir über Fulda nach Kassel gefahren und Richard hat noch eine Nacht bei Horst und Edelgard verbracht, bevor er heim nach Herne ist.